Was ist Meditation?

Der Meditation kommmt in der Karma-Kagyü-Linie eine äusserst zentrale Bedeutung zu. Sie ist das Herzstück unserer buddhistischen Praxis. Der eigene Geist richtet sich dabei auf die erleuchteten Eigenschaften von Buddha aus. Durch die damit verbundene Identifikation entfaltet sich die wahre Natur des eigenen Geistes. Wir gewinnen mehr Abstand zu Schwierigkeiten und erreichen dadurch mehr Entscheidungsspielraum und Freiheiten im alltäglichen Leben.

 

Die Karmapa-Meditation wurde vom 16. Karmapa als Hauptmeditation für seine westlichen Schüler gegeben. Sie beinhaltet den ganzen Segen der Linie und ist das effektivste Mittel zur Verwirklichung des Meditierenden zum Nutzen aller Wesen. Sie wird im Zentrum gelehrt und gemeinsam meditiert. Sie eignet sich für die tägliche individuelle Praxis.

 

Je nach Wunsch und Möglichkeiten beginnt der Praktizierende mit den Grundübungen, welche eine schnelle tiefgreifende Entwicklung ermöglichen. 

Die Grundübungen sind die Basis für weitergehende Meditationen auf dem individuellen Weg.

 

Die regelmässige tägliche Meditationspraxis je nach individuellen Möglichkeiten ist die Basis für eine schnelle Entwicklung. Dabei ist die Regelmässigkeit wichtiger als die Dauer der Sitzungen.

 

Neben der individuellen Praxis und Gruppenmeditationen ist ein spezielles Angebot der Linie Phowa, eine Meditation, mit der das bewusste Sterben gelehrt wird. Dies geschieht in einem mehrtätigen Kurs unter Anleitung eines qualifizierten Lamas.